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Sanierung mit LEADER-Förderung?

Seit 1991 setzt sich die Europäische Union dafür ein, ländliche Regionen zu stärken. Sie gibt ihnen mit LEADER eine Methode an die Hand,um vor Ort Partnerschaften aufzubauen, Projekte umzusetzen und die Entwicklung der Region voranzubringen. Wir haben nun erstmals die Möglichkeit, uns um eine Förderung mit dem Projekt „Auftanken im Eifgen – Erhalt des historischen „Haus Eifgen“ für Kultur und Tourismus durch innovative energetische Gebäudesanierung“ zu bewerben. Die maximale Fördersumme beträgt 250.000 € (bis 70% der Gesamtkosten). Das klingt viel, aber mit der Dach- und energetischen Sanierung (Heizung, Fassade, PV-Anlage) ist das schnell ausgegeben – zusätzlich werden auch noch Eigenmittel erforderlich sein.

Warum „Auftanken im Eifgen“?

Die nachhaltige Sanierung ist Voraussetzung dafür, die bisherigen Kulturangebote unserer Pächterin, der Kulturinitiative Wermelskirchen e.V., langfristig aufrechtzuerhalten und das Haus Eifgen zukunftsfähig zu machen. U.a. mit der Installation von Ladestationen, der Aufstellung eines „Regiomaten“, dem Betrieb der Kneipe und der „Draußen nur Kännchen!“-Terrasse. Viele Möglichkeiten für die Bewohner der umliegenden Dörfer und unserer nun 150 Jahre alten Stadt Wermelskirchen, für Ausflügler und Tagestouristen, „aufzutanken“. Dazu gehören natürlich auch die Kulturveranstaltungen, denn „der Mensch lebt nicht vom Brot allein“.

Und dass es Sanierungsbedarf gibt, zeigt nicht nur das Beitragsbild eindrucksvoll. Die Bewerbung wurde fristgemäß eingereicht und mit diesem Video unterstützt:

©Michael Dierks

Wir danken dem Regionalmanagement LEADER Bergisches Wasserland für die Beratung und der Stadt Wermelskirchen für die Befürwortung unseres Vorhabens. Nun heißt es „Daumen drücken“! Nach einer Bewilligung durch den Regionalverein „LEADER Bergisches Wasserland“ müssen wir innerhalb von 12 Monaten den verbindlichen Antrag stellen. Da kommt dann nochmal viel Arbeit auf uns zu, aber es bleibt uns auch genügend Zeit, uns – auch mit Hilfe unserer Mitglieder – um die Beschaffung der Eigenmittel zu kümmern. Es bleibt spannend!

Über den aktuellen Stand der Entscheidung berichtet der Vorstand in der Generalversammlung am 10. Juni 2024.

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